Stille

2026-04-01 – Beim Schreiben von Metaphern spüre ich manche Gefühle besonders intensiv...

Beim Schreiben von Metaphern spüre ich manche Gefühle besonders intensiv. In ihnen finde ich eine Verbindung zur Wirklichkeit auf jener Ebene, die es erlaubt, tiefere Erkenntnisse zu gewinnen – aus oft ganz gewöhnlichen, alltäglichen Dingen und Situationen.

Heute jedoch spüre ich diese Verbindung kaum. Eine seltene Stille in meinem Inneren – das Ergebnis ununterbrochener Arbeit, Ehrlichkeit mir selbst gegenüber und außergewöhnlichen Glücks.

Der März ist schneller vergangen als die Monate davor. Mein Schiff hält den Kurs und gewinnt immer mehr an Fahrt. Mehr Wissen, mehr Empfindungen, mehr Handlungen. Einzigartige Augenblicke.

Doch das Schiff ist nicht zu hören. Es gleitet über die Wellen, beinahe unsichtbar, ohne Gischt aufzuwirbeln und ohne ins Auge zu fallen. Es fährt in der Stille.